Mathony Brand Strategists
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Mathony Brand Strategists · Stand: Oktober 2026

1. Anbieterin und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen

Susanne Mathony, Einzelunternehmerin, handelnd unter „Mathony Brand Strategists“ (#MBS) - Theresienstraße 12, 82319 Starnberg, Deutschland, Telefon: +49 174 25 82 711, E-Mail: mathony@mathony-brand-strategists.com, USt-IdNr.: DE312639376

– nachfolgend „Anbieterin“ –

und ihren Klient:innen über die auf ihren Websites und Landingpages angebotenen Leistungen. Dazu gehören neben der klassischen Marketing- und Kommunikationsberatung wie unter Mathony Brand Strategists beschrieben insbesondere das Einzel-Beratungsprodukte wie das KI-Reputationsaudit, das Executive-Mandat „Reputation to Revenue“, Growth-Marketing-Workshops sowie kostenlose digitale Inhalte (Freebies).

Die AGB gelten gegenüber Verbraucher:innen im Sinne des § 13 BGB und gegenüber Unternehmer:innen im Sinne des § 14 BGB. Regelungen, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind als solche gekennzeichnet.

Gegenüber Unternehmer:innen gelten diese AGB auch für künftige Verträge über gleichartige Leistungen. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen von Unternehmer:innen werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn die Anbieterin ihnen nicht ausdrücklich widerspricht, es sei denn, sie stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu.

2. Leistungsbeschreibung

Inhalt, Umfang, Ablauf, Liefertermin und Preis einer Leistung ergeben sich aus dem individuellen Angebot der Anbieterin und ergänzend aus der Beschreibung auf der jeweiligen Landingpage. Bei Widersprüchen gilt diese Rangfolge: zuerst das individuelle Angebot, dann die Beschreibung auf der Landingpage, zuletzt diese AGB.

Die Anbieterin erbringt Strategie- und Kommunikationsberatungs- und Analyseleistungen. Sie schuldet deren fachgerechte und sorgfältige Durchführung. Einen bestimmten wirtschaftlichen, beruflichen oder publizistischen Erfolg schuldet sie nicht, insbesondere keine Medienberichterstattung, keine Platzierung in Suchmaschinen oder KI-Antworten, keine Beförderung, Wahl oder Mandatserteilung.

Die Anbieterin darf zur Leistungserbringung nach vorheriger Absprache qualifizierte Dritte einsetzen. Sie bleibt gegenüber der Kundin oder dem Kunden für die Leistung verantwortlich.

3. Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen auf Websites und Landingpages ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Einladung zur Kontaktaufnahme. Vor einem Vertragsschluss findet ein Erstgespräch statt, persönlich, per Telefon oder per MS Teams. Das 15 Minuten-Erstgespräch ist unverbindlich und kostenfrei. Im Anschluss erhält die Klientin oder der Klient ein Angebot in Textform (z. B. per E-Mail).

Der Vertrag kommt zustande, wenn die Kundin oder der Kunde das Angebot in Textform annimmt oder die Anbieterin eine Beauftragung in Textform bestätigt. Die Vertragssprache ist Deutsch.

Die Anbieterin übermittelt den Vertragsinhalt, diese AGB und – bei Verbraucher:innen – die Widerrufsbelehrung spätestens mit der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, in der Regel per E-Mail.

4. Preise und Zahlung

Es gilt der im Angebot genannte Preis. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer iHv 19%.

KI-Reputationsaudit: Die Vergütung ist vollständig mit Rechnungsstellung fällig. Die Anbieterin beginnt mit der Leistung nach Zahlungseingang.

Alle übrigen Leistungen: 50 % der Vergütung werden mit Vertragsschluss in Rechnung gestellt, die restlichen 50 % nach Abschluss der Leistung.

Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen, insbesondere § 288 BGB. Die Anbieterin darf weitere Leistungsschritte zurückstellen, bis eine fällige Zahlung eingegangen ist.

Reisekosten werden erstattet, wenn sie im Angebot vereinbart sind.

5. Mitwirkung der Kundin oder des Kunden

Die Klientin oder der Klient stellt die für die Leistung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereit und steht für vereinbarte Termine zur Verfügung.

Verzögert sich die Leistung, weil die Mitwirkung verspätet oder unvollständig erfolgt, verschieben sich vereinbarte Liefertermine entsprechend. Die Klientin oder der Klient ist dafür verantwortlich, dass bereitgestellte Materialien frei von Rechten Dritter verwendet werden dürfen.

6. Termine, Verschiebung und Absage

6.1 Einzeltermine (z. B. Intensivinterview, Readout)

Einzeltermine sind verbindlich. Sie können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben werden. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen gilt der Termin als wahrgenommen, es sei denn, die Klientin oder der Klient hat die Verhinderung nicht zu vertreten. Die Anbieterin bietet in diesem Fall nach Möglichkeit einen Ersatztermin an.

6.2 Workshops

Für die Absage eines gebuchten Workshops durch die Kundin oder den Kunden gilt: bis 30 Tage vor Beginn: kostenfrei; vom 29. bis zum 15 Tag vor Beginn: 50 % der Vergütung; ab dem 14. Tag vor Beginn oder bei Nichterscheinen: 100 % der Vergütung.

Klienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Eine Ersatzperson kann ohne Mehrkosten benannt werden. Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbraucher:innen (Ziffer 9) bleibt unberührt.

6.3 Absage durch die Anbieterin

Kann die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) nicht wahrnehmen, vereinbaren die Parteien einen Ersatztermin. Kommt kein Ersatztermin zustande, erstattet die Anbieterin bereits gezahlte Vergütung für die ausgefallene Leistung. Weitergehende Ansprüche richten sich nach Ziffer 11.

7. Vertraulichkeit und Referenzen

Beide Parteien behandeln alle vertraulichen Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, streng vertraulich. Das gilt insbesondere für Inhalte aus Gesprächen und Interviews, Unternehmensinterna und persönliche Daten. Die Pflicht gilt über das Vertragssende hinaus. Sie gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder deren Offenlegung gesetzlich oder behördlich angeordnet ist.

Die Anbieterin nennt Klient:innen, deren Unternehmen oder Projekte nur mit deren vorheriger Zustimmung in Textform als Referenz.

8. Nutzungsrechte

Die von der Anbieterin erstellten Ergebnisse, etwa Auditberichte, die „Reputation-to-Revenue Map“, Präsentationen und Workshop-Unterlagen, sind urheberrechtlich geschützt.

Mit vollständiger Zahlung erhält die Kundin oder der Kunde ein einfaches, zeitlich unbegrenztes und nicht übertragbares Recht, die Ergebnisse für eigene Zwecke zu nutzen. Eine Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte, Bearbeitung zu Vermarktungszwecken oder kommerzielle Verwertung ist nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin in Textform zulässig.

Methoden, Analyseverfahren, Vorlagen, Frameworks und das allgemeine Know-how der Anbieterin bleiben ihr Eigentum. Sie darf diese ohne kundenbezogene Inhalte weiterverwenden.

10. Kostenlose Inhalte (Freebies)

Kostenlose Inhalte, etwa Leitfäden oder Checklisten, stellt die Anbieterin gegen Angabe einer E-Mail-Adresse zum Download oder per E-Mail bereit. Ein Anspruch auf Bereitstellung oder dauerhafte Verfügbarkeit besteht nicht.

Die Inhalte dürfen für eigene Zwecke genutzt werden. Weitergabe, Veröffentlichung oder Verkauf sind nur mit Zustimmung der Anbieterin zulässig. Die Verarbeitung der E-Mail-Adresse richtet sich nach der Datenschutzerklärung.

Für kostenlose Inhalte haftet die Anbieterin nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

11. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin oder der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

Diese Regelungen gelten auch zugunsten von Personen, die die Anbieterin zur Leistungserbringung einsetzt.

Die Ergebnisse der Anbieterin sind strategische Empfehlungen. Entscheidungen über deren Umsetzung trifft die Kundin oder der Kunde in eigener Verantwortung. Eine rechtliche Prüfung, etwa auf Zulässigkeit nach Wettbewerbs-, Marken- oder Presserecht, schuldet die Anbieterin nicht.

12. Laufzeit und Kündigung

Verträge über einmalige Leistungen enden mit deren vollständiger Erbringung. Die gesetzlichen Kündigungsrechte bleiben unberührt, ebenso das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund.

Im Fall einer Kündigung erhält die Anbieterin die Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

13. Datenschutz

Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten enthält die Datenschutzerklärung.

14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

Ist die Kundin oder der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag München.

Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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